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· Schiefer Zeh gerade gerückt
Dr. Detlev Rogmans ist spezialisiert auf Fußchirurgie

Viele Frauen, meistens ab dem 50. Lebensjahr, leiden unter einem sogenannten Hallux Valgus. Umgangssprachlich auch Schiefzehe genannt. Im Franziskus-Krankenhaus operiert Dr. Detlev Rogmans, Facharzt für Orthopädie, diese weit verbreitete und oft schmerzhafte Erkrankung.

Beim Hallux Valgus verändert der große Zeh im Laufe der Jahre seine natürliche Stellung. Ursache kann das zu häufige und lange Tragen spitzer Schuhe mit hohen Absätzen sein, aber auch eine genetische Veranlagung. In bis zu 70 Prozent der Fälle liegt eine familiäre Vererbung vor.  Durch die Schiefstellung wölbt sich der Ballenbereich am Innenfuß vor – die charakteristische Beule ist zu sehen und zu tasten.

Was zunächst nur eine optische Beeinträchtigung darstellt, kann im weiteren Verlauf zu starken Schmerzen aufgrund von Reizungen, Dauerdruck und einer Überlastung der benachbarten Zehen, Gelenke und Mittelfußknochen führen. Eine Operation ist dann die letzte Chance, schmerz- und beschwerdefrei zu werden. „Bei früheren Operationsverfahren war das optische Ergebnis einer Operation oft unbefriedigend, weil dazu Teile des Knochens entfernt werden mussten und der Zeh kürzer wurde. Durch moderne Methoden können wir bis auf einige wenige Strukturen jedoch alles erhalten und der große Zeh behält im Wesentlichen seine frühere Form“, sagt Dr. Detlev Rogmans.

Beratung in der Sprechstunde

Beim sogenannten Austin/Chevron-Verfahren wird der Knochen im Bereich des Köpfchens umgestellt und mit einer kleinen Titanschraube fixiert. Diese Schraube kann im Körper verbleiben. Die Heilung dauert mehrere Wochen, in denen ein spezieller Schuh getragen werden muss. Die OP wird offen  über einen Schnitt durchgeführt, eine Belastung unmittelbar danach ist möglich. Das Austin/Chevron-Verfahren ist  bei Fehlstellungen leichter oder mittelschwerer Art besonders geeignet, wenn der Winkel zwischen erstem und zweitem Mittelfußknochen nicht mehr als 17 Grad von der normalen Stellung abweicht.

Bei einem größeren Fehlstellungswinkel – manchmal schiebt sich der große Zeh unter oder über die benachbarten Zehen – wird die Korrektur durch eine Basis-Keil-Osteotomie durchgeführt. Dabei handelt es sich um einen Knochenschnitt der mit zwei bis drei kleinen Schrauben in der korrekten Stellung bis zur Heilung nach sechs bis acht Wochen fixiert wird. Die später funktionslosen Schrauben können bei Druckschmerzen wieder entfernt werden.

Über konservative und operative Behandlungsmethoden des Hallux Valgus informiert Dr. Rogmans in seiner Sprechstunde am Gelenk- und Wirbelsäulenzentrum Steglitz, Tel. +49 30 7974 2750. Anmeldung zur Sprechstunde auch über Email.

 

Pressekontakt

Julia Schoenenberg - Unternehmenskommunikation
Julia Schoenenberg
Mitarbeiterin Unternehmenskommunikation