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Jetzt urologische und gefäßchirurgische Operationen bei schwer nierenkranken Patienten möglich

· Intensivstation mit mobilen Dialysegeräten ausgestattet
Prof. Dr. Christiane Erley

Am Franziskus-Krankenhaus Berlin sind jetzt Operationen dialysepflichtiger Patienten oder von Patienten mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz vollumfänglich möglich. Eine Verlegung an andere Häuser im Anschluss an eine OP ist bei Notwendigkeit einer Dialysebehandlung nicht mehr erforderlich. Dies betrifft insbesondere Eingriffe von Urologen an den ableitenden Harnwegen sowie große Operationen an den Blutgefäßen.

In einem neu eingerichteten Raum werden Dialysegeräte für die spätere Anwendung am Patienten vorbereitet. Aufgrund der im Franziskus-Krankenhaus Berlin vorhandenen nephrologischen Expertise können im Gegensatz zu anderen Intensivstationen auch chronisch dialysepflichtige Patientinnen und Patienten, die einen Dialysezugang haben oder benötigen, hier operativ behandelt werden.

Prof. Dr. Christiane Erley, Chefärztin für die Intensivmedizin im Franziskus-Krankenhaus Berlin und Chefärztin der Medizinischen Klinik II mit Dialyse im St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof: »Für die Patientinnen und Patienten des Franziskus-Krankenhauses Berlin ist das eine deutliche Verbesserung. Oftmals gehen Erkrankungen der Harnwege mit Nierenerkrankungen einher und Patienten mit chronischem Nierenversagen weisen oft Gefäßprobleme auf. Jetzt können Urologen, Gefäßchirurgen und Nephrologen gemeinsam für diese Patienten eine Therapie aus einer Hand anbieten und sie durchgängig von der OP-Vorbereitung bis zur Entlassung betreuen.«

Pressekontakt

Corinna Riemer

Leiterin Unternehmenskommunikation