Interdisziplinäre urologische Ambulanz

Interdisziplinäre urologische Ambulanz

Die interdisziplinäre urologische Ambulanz unter Leitung von Prof. Dr. Manfred Beer erweitert das ambulante und stationäre Angebot des Hauses. Mit der neu ausgerichteten Einheit führen Prof. Beer und sein Team die bestehenden Tätigkeiten fort und ergänzen sie gleichzeitig um weitere, neuartige Teilbereiche. Dazu gehören mikroinvasive Therapieverfahren, die interdisziplinäre Präventionsmedizin, ein Zweitmeinungszentrum für konservative und operative Therapien – u.a. mit Beurteilung von externen Röntgen- und CT-Aufnahmen.

Lebensqualität erhalten

Unter dem Aspekt der Lebensqualität erlauben die neuen Behandlungsangebote, noch gezielter auf die Bedürfnisse der Patienten einzugehen. Bevor eine Therapieentscheidung getroffen wird, die oft mit dem Risiko der Inkontinenz und einer Beeinträchtigung des Sexuallebens einhergeht, ist es sinnvoll, eine Zweitmeinung einzuholen. Diese wird privatärztlich – bei gesetzlich Versicherten nach Zeitaufwand – abgerechnet.

Die Palliativ-Urologie, die in Deutschland bisher kaum angeboten wird, unterstützt Patienten darin, ihre Lebensqualität auch in der späten Lebensphase bestmöglich zu erhalten.

Moderne Therapieverfahren

Ein Innovationsschwerpunkt sind neue mikro-invasive Therapieverfahren bei gut- und bösartigen Prostataerkrankungen, wie z. B. Urolift, Prostata-Embolisation und fokale Therapieverfahren bei Prostatakarzinom, die teilweise in Zusammenarbeit mit der Radiologie durchgeführt werden.

Prof. Dr. Manfred Beer

Als ausgewiesener Spezialist in seinem Fachgebiet greift Prof. Dr. Manfred Beer auf seine umfassende operative und ambulante Erfahrung in allen Teilbereichen der Urologie zurück. Schwerpunkte waren dabei seit der Zeit am Universitätsklinikum München (LMU) die modernen Formen der Steinbehandlung. Am Universitätsklinikum Heidelberg profilierte sich Prof. Beer als Vorreiter der laparoskopischen OP-Techniken in der Urologie und pflegt dieses Segment weiterhin. In seiner Zeit als Leiter der Klinik für Urologie des Franziskus-Krankenhauses von 1993 bis 2016 war er verantwortlich für mehr als 50.000 operative Eingriffe und führte jährlich über 1.000 Operationen selbst durch.

Patientenmanagement und Behandlungsangebote

Die Warte- und Behandlungszeiten in der interdisziplinären urologischen Ambulanz sind besonders kurz, da das durch jahrelange Zusammenarbeit eingespielte Team auf ein am Patienten orientiertes, effizientes Management achtet. Alle notwendigen Maßnahmen werden möglichst am selben Tag durchgeführt. Jeder Patient wird nach gründlicher Untersuchung ambulant oder stationär behandelt und – wenn notwendig, zeitnah – auch von Prof. Beer selbst operiert.

Therapie folgender Erkrankungen

  • Infektionen der Harn- und Samenwege
  • Harnsteinleiden
  • Tumorerkrankungen von Blase, Nieren und Prostata
  • Inkontinenzprobleme
  • Blasenentleerungsstörungen (etwa bei Multipler Sklerose)
  • Gutartige Prostatavergrößerung (z.B. Therapie mit Urolift)