• Zentrum für Integrative Schmerzmedizin
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Kopfschmerzen

Migräne

In der globalen Liste für Behinderungen steht die Migräne nach dem Rückenschmerz weltweit an zweiter Stelle. Die Migräne ist eine primär körperliche Erkrankung, deren Verlauf und Schwere durch seelische Faktoren und das Verhalten beeinflusst wird. Schwere Verlaufsformen, wie die chronische Migräne mit über 15 Migränetagen pro Monat, können zu erheblichem körperlichem und seelischem Leid, zu Erwerbsunfähigkeit und damit vorzeitigem Ausscheiden aus dem Berufsleben führen.

Bei der Therapie der Migräne gibt es zwei Ansatzpunkte: Bei Migräne-Attacken ist eine Behandlung mit Schmerzmitteln wirkungsvoll. Zur Vorbeugung ist es wiederum sinnvoll, u.a. durch Sport, Verhaltenstherapie und bewusste Wahrnehmung körpereigener Prozesse den Lebensstil zu verändern und Stress abzubauen.

Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen sind durch einen drückenden, haubenartigen Schmerz zumeist des gesamten Kopfs charakterisiert. Verstärkt werden können sie durch Stress sowie Erkrankungen, Beschwerden oder Verletzungen des Haltungs- und Bewegungsapparates.

Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz

Menschen mit chronischen Kopfschmerzen nehmen in ihrer Not oft große Mengen Schmerzmittel ein. Diese können ab einer gewissen Dosis selbst einen Kopfschmerz auslösen, der sich dann auf die Migräne oder den Spannungskopfschmerz aufsetzt und beide zusätzlich verstärkt. Dadurch entsteht ein Teufelskreis. Dieser Schmerz wird als Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz (englisch: MOH – Medication Overuse Headache) bezeichnet.

Um die schweren Schmerzsymptome zu lindern, ist i.d.R. ein stationärer Medikamentenentzug nötig. Im Rahmen einer Multimodalen Schmerztherapie werden auch Kenntnisse und Techniken vermittelt, die einen Rückfall in den Medikamenten-Übergebrauch vermeiden und die Symptome von Migräne bzw. Spannungskopfschmerzen möglichst ohne Schmerzmittel lindern helfen.