Innere Medizin - Angiologie (Gefäßmedizin) und Stammzelltherapie ©

Gefäßmedizin und Diabetologie

Für die Therapie degenerativer, entzündlicher und erblich bedingter Gefäßerkrankungen bündelt die Klinik für Innere Medizin ihre Leistungen mit der Klinik für Chirurgie und der Radiologie im Deutschen Gefäßzentrum Berlin. Ziel ist es, die Lebensqualität und Lebenserwartung des einzelnen Patienten grundsätzlich zu verbessern sowie die Durchblutung seiner Extremitäten wiederherzustellen, Wunden zu schließen und Amputationen zu vermeiden.

Die Leistungen im Überblick:

  • Stammzelltherapie bei arteriellen Durchblutungsstörungen
  • Wundbehandlung (auch ambulant): Therapie mit Wundschrittmachern, Vakuumverbänden und intermittierenden Kompressionsgeräten; Therapie mit Fliegenmaden; plastische Deckung größerer Wunden
  • Enge Zusammenarbeit mit Orthopädiefachleuten zur Druckentlastung bei diabetischem Fuß, Nutzung moderner Prothesentechnik
  • Behandlung des Lymph- und Lipödems in Zusammenarbeit mit ausgebildeten Lymphtherapeutinnen
  • Individuelle Behandlung chronischer Schmerzen, unterstützt von spezialisierten Schmerztherapeuten

Diagnostisches Leistungsspektrum:

  • Angiografie der neuesten Generation
  • Thermografie
  • Kapillarmikroskopie
  • Hämodynamischer Messplatz (zur Überwachung physikalischer Vorgänge im Herz-Kreislauf-System)
  • Transcutane Sauerstoffmessung
  • Moderne Farbduplex-Ultraschallgeräte
  • Magnetresonanztomografie

Im Bereich der Diabetologie liegt die Kernkompetenz der Klinik für Innere Medizin auf der ambulanten und stationären Therapie des diabetischen Fußsyndroms mit dem Ziel, Amputationen zu vermeiden. Für am Fuß erkrankte Diabetiker hält die Klinik sämtliche Behandlungsmöglichkeiten vor. Gleiches gilt auch für Patienten mit offenen Beinen und Fußgeschwüren mit rheumatischen, medikamentösen, autoimmunen und anderen Ursachen. Um Amputationen zu verhindern, werden Verfahren wie die Vakuumverbandtherapie, Druckentlastung mittels Cast und Orthesen, Bio Surgery, aber auch Vollhauttransplantationen eingesetzt. Die Klinik für Innere Medizin arbeitet eng mit der AG Fuß der Deutschen Diabetesgesellschaft zusammen. Wo nötig, werden für die plastisch-rekonstruktive Chirurgie versierte Fachleute hinzugezogen.

Dank langjähriger Erfahrung werden im Franziskus-Krankenhaus auch schwierig einzustellende Blutzucker-Entgleisungen erfolgreich behandelt. Eine erfolgreiche Methode ist die aggressive Durchblutungsverbesserung durch Angioplastien (Erweiterung verengter Blutgefäße) bis hinein in die Zehenschlagadern. Die Therapie mit patienteneigenen Stammzellen zur Anregung des Gefäßwachstums sowie Eigenhauttransplantationen für den beschleunigten Wundverschluss sind ebenfalls möglich.

Zudem werden in der Klinik für Innere Medizin jährlich zahlreiche Diabetiker medikamentös neu eingestellt – idealerweise innerhalb einer Woche bei gleichzeitiger Reduktion der Insulingabe.